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M88A1G

Beim √Ėffnen der Schachtel ist man zun√§chst einmal sehr positiv von der Vielzahl der Teile und Giess√§ste, sowie √ľber einige Photo√§tzteile √ľberrascht. Mehr √ľber diese jedoch sp√§ter.
Viel Modell f√ľrs Geld ist der erste Eindruck!
Auf den zweiten Blick f√§llt auf, dass viele Teile doppelt oder f√ľr die U.S. Version vorhanden sind. Der doppelte Gussast ‚ÄúH‚ÄĚ enth√§lt ca. 50% Teile doppelt die nicht ben√∂tigt werden und direkt in die Ersatzteilebox gehen!

In jedem Falle: Zuerst muss entschieden werden wie der Kranausleger verwendet werden soll. Beweglich, niedergelegt oder aufgerichtet. Ich schlage die zweite oder dritte Option vor, da die Zugkabel nicht realistisch beweglich gestaltet werden können. Die Teile B5/6/7/8 und 9 können daher weggelassen werden.

Da ich den Panzer auf der Schaufel aufgest√ľtzt darstellen wollte, war der erste Schritt die Anpassung der Laufr√§der des Fahrwerks. Die ersten zwei werden ausgefedert und die hinteren drei eingefedert dargestellt. Hierzu sind die Stossd√§mpfer C7 und C6 an den Federweg anzupassen.
Um die Handhabung und Bemalung zu erleichtern bringe ich die Ketten und Treibräder erst am Ende des Zusammenbaues an. Die Wanne wurde daher als nächstes fertiggestellt. Der Ausleger ist sehr empfindlich, daher entschloss ich mich diesen erst so spät wie möglich anzubringen um Bescädigungen zu vermeiden.
Bevor die Vielzahl der Kleinteile angebracht wird ist es ratsam die Unterlagen zu konsultieren. Die Version M88A1G hat einige Differenzen zu den U.S. Modellen dieses Fahrzeuges.
Auf der Frontpanzerung m√ľssen die Vertiefungen f√ľr das Zusatzlicht B12 und A23 verspachtelt werden da diese an der BW Version nicht angebracht sind, in der Anleitung ist leider kein Hinweis darauf vorhanden. Ebenso ist das Widerlager A25 nicht zu verwenden und die Vertiefungen zu verspachteln. An der linken und rechten Front des Fahrzeuges sind Befestigungen (kleine St√§be) angebracht, diese sind ebenfalls zu entfernen. Es ist in jedem Fall wichtig vor dem Anbringen der Werkzeuge mit dem Original zu vergleichen, da der Bauplan hierzu keine genauen Angaben macht.

Zu den √Ątzteilen: √ľber das beigef√ľgte Set hinaus habe ich das Set von EDUARD erstanden, da bei mir, wie bei eigentlich jedem Modellbauer die Schutzb√ľgel √ľber der Frontbeleuchtung zu Bruch gingen. Ich habe versucht diese mit der Kreiss√§ge vom Gussast zu l√∂sen, was auch gelang. Beim Vers√§ubern gingen diese dennoch zu Bruch. Ich kann nur empfehlen hier keine Zeit zu verschwenden und das EDUARD Set zu kaufen. Es ist eigentlich f√ľr die U.S. Version gedacht, enth√§lt jedoch alle n√∂tigen Teile und ist in jedem Fall das Geld wert.
Die √Ątzteile von REVELL sind aus einem recht hartem und starrem Material. Da die daraus zu formenden K√∂rbe recht gross sind und mehrfach angefasst werden m√ľssen ist das harte Material besser geeignet als das weiche Material von EDUARD.
Die Teile G2 und G3 habe ich nicht verwendet, das es kaum möglich ist diese realistisch um den Ausleger zu biegen ohne die Tritte zu beschädigen. Anstelle dieser Teile habe ich Klebeband entsprechender Stärke zugechnitten und um den Ausleger geklebt.
Auf die Tritte des Auslegers ist besonderes Augenmerk zu richten, sie brechen recht leicht. Ich habe daher das Fahrzeug vor Anbringung des Auslegers und der Kabel komplett bemalt - unbedingt gen√ľgend Zeit mitbringen um eine nat√ľrliches Fallen der Kabel zu erreichen.
Die R√ľckspiegel wurden mit Bare Metal Folie hinterlegt.
Da REVELL wie soviele andere Hersteller auch, scheinbar nicht in der Lage ist vern√ľnftige Eiserne Kreuze oder MLC-Schilder zu drucken, habe ich diese durch die sehr guten Produkte aus dem Hause TRUCK LINE ersetzt.

Alles in Allem ist der Bausatz des M88A1G empfehlenswert, allerdings muss man bereit sein durchaus mehr Zeit als √ľblich zu investieren.

QUELLEN :
Das INTERNET
Walter Böhm, Peter Siebert - CONCORD Publication - FRANCO-GERMAN BRIGADE
ISBN 962-361-038-6
 

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